Meine Familie - Queers in der Migrationsgesellschaft (LAVA/QIM)

Meine Familie - Queers in der Migrationsgesellschaft (LAVA/QIM)

Das Projekt zielt darauf ab, das Verständnis für die Lebenslagen queer lebender Personen in migrantischen Communities zu erhöhen und ihre Familienangehörigen zu einer unterstützenden Haltung ermutigen. Ausgangspunkt dafür sind die Erfahrungen und Wünsche der LSBT*IQ-Personen mit eigener oder familiärer Migrationserfahrung selbst, die zu diesem Zweck erhoben werden.

Im Ersten Teil des Projektes werden hierfür mehrere Interviews mit queeren Menschen mit eigener oder familiärer Migrationserfahrung durchgeführt, um über Diskriminierungs- und Inklusionserfahrungen zu sprechen und die Wünsche und Bedürfnisse gegenüber der eigenen migrantischen Community allgemein sowie gegenüber ihren Familien im Besonderen zu formulieren.

Die so gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend im zweiten Teil des Projektes in Organisationen und informellen Gruppen der migrantischen Communities in Form von Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen thematisiert und in einem dezidiert intersektionalen Ansatz kommuniziert. Dabei wird auch die Familie als Ressource gegen Diskriminierungserfahrungen hervorgehoben und für Solidarisierung mit queeren Personen und deren Unterstützer*innen geworben.

Die Erhebungsergebnisse, aber auch die Haltung der Teilnehmer*innen bei den Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen werden schließlich in Fachrunden mit Expert*innen unterschiedlicher Arbeitsbereiche diskutiert und Strategien daraus entwickelt. Eine Anlaufstelle für Organisationen und engagierte Einzelpersonen vermittelt im Anschluss erste Orientierung zu Informationsmaterialien, Vernetzungsangeboten und gegebenenfalls Verweisberatungen, um Schritte innerhalb der migrantischen Communities hin zur Inklusion von queer lebenden Personen zu unterstützen.

Projektförderer
Projektförderer

Das Projekt Meine Familie - Queers in der Migrationsgesellschaft (LAVA/QIM) des TBB wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.