Gedenken an Hatun Sürücü

Pressemitteilung, 07.02.2020

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) gedenkt Hatun Sürücü

Hatun Sürücü (23 Jahre) wurde vor genau 15 Jahren - am 7. Februar 2005 - in Tempelhof (Berlin) von ihrem jüngeren Bruder im Auftrag der Familie kaltblütig ermordet. 
  
„Hatun Sürücü wurde ermordet, weil sie ein selbstbestimmtes Leben führen wollte“, sagte Ayşe Demir, Vorstandssprecherin des TBB. Der Name Hatun Sürücü stehe deshalb für die Bestrebung einer Frau für ein selbstbestimmtes Leben. 
  
„Es ist ein Skandal, dass über Gewalt gegen Frauen nur an solchen Gedenktagen oder dann debattiert wird, wenn es tödlich für die betroffene Frau endet“, so Demir. 
  
Und deshalb sei es zwingend notwendig, Wertevorstellungen, in denen Frauen unterdrückt und diskriminiert werden, immer wieder unmissverständlich zu ächten, sie zu bekämpfen und stärker über das Selbstbestimmungsrecht der Frauen aufzuklären, erklärte Demir weiter. 
  
„Frauen müssen rechtzeitig Unterstützung bekommen. Denn nur dann können sie auch rechtzeitig ihrem Schicksal entkommen“, so Demir. Aus diesem Grund forderte der TBB erneut, dass die bestehenden Angebote zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen besser bekannt gemacht werden, aber auch finanziell abgesichert sowie auch ausgeweitet werden. 



Presseanfragen unter 030 623 26 24 oder info@tbb-berlin.de
  


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