Endlich die ROTE KARTE für Polarisierungen zeigen!

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) kritisiert die Aussagen des Revierchefs im Dresdner Stadtteil Prohlis, Uwe W., auf das Schärfste.

W. hatte in einem Interview mit der Sächsischen Zeitung Willkommensfeier für Flüchtlinge als Provokation dargestellt, "Diese Krawalle hätten verhindert werden können. Wir haben den Organisatoren des Willkommensfestes von der Veranstaltung abgeraten, denn es war absehbar, dass etwas passiert. Für die Asylgegner im Stadtteil war das eine Provokation."

"Mit derartigen Äußerungen zeigt W. Verständnis für die Rechtsextremen und "Sorgebüger*innen", so Ayşe Demir, Vorstandsprecherin des TBB.

Ferner mache er damit Menschen, die sich für ein friedliches Miteinander einsetzen, für die Krawallen verantwortlich. Die Aufgabe der Polizei sei nicht, "Öl ins Feuer zu gießen", sondern für Verständigung und Dialog zu sorgen.

Insbesondere in einer Zeit, in der es fast täglich zu Angriffen auf Flüchtlinge und deren Unterkünfte komme, müssen derartigen diffamierenden und "warnenden" Aussagen unmissverständlich die "Rote Karte gezeigt werden, so Demir abschließend.


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