FDP-Affäre beim ZfT schadet Integrationspolitik

Der in der taz am 7.7.2008 veröffentlichte Artikel „FDP unter Mobbing-Verdacht“ hat aufs Deutliche gezeigt, wie dilettantisch der Vorstand des Zentrums für Türkeistudien (ZfT) in der so genannten „Sen Affäre“ gehandelt hat. Die übereilte, überzogene und mangelhaft begründete Abberufung des ZfT-Direktors, Professor Faruk Sen, durch Fritz Schaumann, den Vorstand des ZfT, scheint eindeutig parteipolitisch motiviert zu sein.

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg fordert daher den Rücktritt von ZfT-Vorstand Fritz Schaumann. Mit seinem Verhalten schadet Schaumann dem ZfT und der Integrationspolitik in Nordrhein-Westfalen und in ganz Deutschland. Der andauernde Streit muss beendet werden, um weiteren Schaden zu verhindern. Die Gefahr besteht, dass die türkischstämmige Bevölkerung Vertrauen in die deutsche Integrationspolitik verliert.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung sollte nun zügig eine Lösung herbeiführen, damit weder das ZfT noch Professor Faruk Sen weiter beschädigt werden.

 


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