Wir fordern Aufklärung der Morde an Burak Bektaş und Luke Holland!

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Liebe Familie Bektaş, sevgili Bektaş ailesi,
liebe Freundinnen und Freunde,

Burak Bektaş wurde vor vier Jahren, am 5. April 2012, auf offener Straße von einem älteren weiß-deutschen Mann kaltblütig ermordet, seine Freunde Alex und Jamal sind  lebensgefährlich verletzt worden. Auch nach vier Jahren sind die Ermittlungen der Berliner Polizei und der Berliner Staatsanwaltschaft immer noch ergebnislos.

Am 20. September 2015 wurde der damals 31 jährige Luke Holland in der Ringbahnstraße in Neukölln ebenfalls kaltblutig erschossen. Der mutmaßliche Mörder Rolf Z. wurde kurz nach dem Mord festgenommen. Die Polizei hat in seiner Wohnung mehrere national-sozialistische Symbole und Waffen gefunden. Es gibt heute mehrere Hinweise, dass Luke Holland aus rechtextremen Motiven ermordet wurde, dessen mutmaßlicher Täter ebenfalls ein älterer weiß-deutscher Mann ist.

Wir fragen die Berliner Polizei, ob es Verbindungen zwischen beiden Morden gibt, die nun sowohl rassistisch als auch rechtsextrem sind.

Insbesondere wegen der Zeitnähe des Mordes an Burak zur unfreiwilligen Aufdeckung der NSU-Morde erwarten wir von den Ermittlungsbehörden, dass mit einem besonderen Augenmerk auf einen möglichen rassistischen und extrem rechten Hintergrund ermittelt wird.

Es ist nicht hinnehmbar, dass Rassismus und Rechtsextremismus in den Ermittlungen verschwiegen werden. Schweigen und zum Schweigen-Bringen  des Rassismus kann nur töten.  Wir haben hier dafür mehr als genug Beispiele.

Unter diesen Gesichtspunkten stellt sich für den TBB die Frage, ob von den Ermittlungsbehörden noch eine Aufklärung zu erwarten ist.

Der TBB fordert gezielte und bundesweite Ermittlungen in Richtung eines rassistischen Mordanschlags über die engere Umgebung des Tatorts in Neukölln hinaus und eine vollständige Akteneinsicht für die Anwälte und Aufklärung der Öffentlichkeit.

Schweigen tötet. Wir fordern Aufklärung der Morde an Burak Bektaş und Luke Holland!

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