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Verbraucherschutzprojekt des TBB

Eine durch den Türkischen Bund erstellte Studie zur Identifizierung häufig auftretender Probleme türkischstämmiger Verbraucher*innen in Berlin zeigt die geringe Inanspruchnahme der präventiven Angebote des Verbraucherschutzes bei Personen mit eigener oder familiärer Migrationserfahrung auf.

Das Interesse türkischstämmiger Verbraucher*innen in Berlin an einer persönlichen Beratung (zweisprachig deutsch-türkisch) zum Verbraucherschutzrecht ist wachsend.

Das Verbraucherschutzprojekt des TBB informiert, berät und qualifiziert über zentrale Aspekte des Verbraucherschutzes in den Themenfeldern Rente, Medienkompetenz und Online-Geschäfte. 

A) Rentenberatung beim TBB

Die Rentenberatung ist ein Projekt des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB) für Personen mit eigener oder familiärer Migrationserfahrung. Hierbei sollen über zentrale Aspekte der Rentenansprüche in Deutschland beraten und informiert werden.

Es gilt für die Ratsuchenden als Ansprechpartner bei der Vorbereitung zur Rentenantragstellung, der Antragstellung selbst und die Überprüfung der Rentenbescheide durch Rechtsanwälte bzw. qualifizierte Expert*innen unterstützend zur Seite zu stehen.

Die persönliche Beratung und Prüfung soll primär den Ratsuchenden zur Verfügung stehen,

  • die sich dem Renteneintrittsalter nähern,
  • sich bereits im Antragsverfahren zur Rente befinden,
  • oder einen Rentenbescheid erhalten haben.

Die Beratung wird zweisprachig (deutsch-türkisch) kostenlos angeboten.


B) Multiplikator_innenschulungen

In Kooperation mit der Verbraucherschutzzentrale Berlin werden Multiplikator*innenschulungen für Beschäftigte und ehrenamtlich Engagierte von Migrant*innenorganisationen zu den Themenfeldern Rente, Gewährleistungsansprüche und Widerspruchsrecht angeboten.

Die Vorhaben wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz.
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C) Digi-Pros Medienkompetenz und Verbraucherschutz – Datenschutzlots *innen in Schulen

Das Projekt „Digi Pros – Medienkompetenz und Verbraucherschutz – Datenschutzlots*innen in Schule“ des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB), durchgeführt im Sinne des Verbrau-cherschutzes, richtet sich an Jugendliche.

Unser Anliegen ist es, den Jugendlichen eine Handlungssicherheit im Internet zu vermitteln, ihre Persönlichkeitsrechte im Umgang mit der Selbstoffenbarung der persönlichen Daten auf mögliche Risiken im Datenschutz und Datensicherheit aufmerksam zu machen und bei Abschluss von Online-Geschäften, die daraus ergebenden Rechte, Pflichten und Ansprüche aufzuzeigen und zu stärken. Die Jugendlichen sollen durch die Sensibilisierung und das Bewusstsein schaffen eine Medienkompetenz oder Verständnis für Privatsphäre erwerben, um sich vor Datensammlung der personenbezogenen Daten in der digitalisierten Welt schützen zu können.

Mit einer dreiteiligen Workshop-Reihe zu den Themen „digitales Handeln, Datenschutz im Internet und Online-Geschäften“ bildet der TBB interessierte Schüler*innen zu „Digi-Pros“ (Datenschutzlots*innen) aus.

Die Ausbildungsinhalte der Datenschutzlots*innen in den einzelnen Workshopreihen sollen aus datenschutzrechtlicher Sicht einen Einblick auf die möglichen Risiken und Gefahren in der täglichen Nutzung der virtuellen, anonymen Welt aufzeigen. Hier werden die allgemeinen Grundlagen im Umgang mit Datenschutz in sozialen Medien, die Bedeutung der Datensparsamkeit und Daten-speicherung, die Aufzeichnung des Nutzungsverhaltens und Seitenaufrufs durch Webtracking auf-gezeigt.

Die ausgebildeten Digi-Pros  sollen anschließend an ihrer Schule ihren Mitschüler*innen rund um die Themen Datenschutz und digitales Handeln beratend zu Seite stehen.
Um auf die Herausforderungen und Selbstoffenbarungsverhalten aufmerksam zu machen, stellt die Technologie Stiftung Berlin ihren interaktiven Parcours  zur Verfügung. Dieser ist Teil des Projektes „Smarte Bürger“.

Das Vorhaben wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz.

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Die Projektumsetzung erfolgt in Kooperation mit der Technologie Stiftung Berlin und der Carl- von-Ossietzky-Schule.

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Lokaler Aktionsplan

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg -TBB- hatte in der Zeit vom 01. Mai 2011 bis Ende 2012 aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern - Kompetenzen Stärken- die externe Koordinierung des Lokalen Aktionsplan für Berlin-Mitte in drei Fördergebieten übernommen. Die Förderschwerpunkte waren:

• Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft
• Demokratie- und Toleranzerziehung
• Soziale Integration

Dabei wurden die Ziele des Programms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" hauptsächlich an, und im Umfeld von, Schule verwirklicht. Zielführend war dabei die verbesserte Zusammenarbeit von schulischen und außerschulischen Unterstützungsangeboten in der Region.

Mit den Lokalen Aktionsplänen wurden

• Jugendliche in strukturschwachen Regionen
• Jugendliche aus "bildungsfernen" Milieus
• Eltern und andere Erziehungsberechtigte
• Erzieherinnen und Erzieher
• Lehrerinnen und Lehrer
• Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

angesprochen.

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 Koordinierungsstelle Elternlotsen

In Moabit hat der TBB im Zeitraum von Januar 2011 bis Dezember 2012 ein Elternlotsen Projekt umgesetzt.

 

Unter anderem Mittels Fortbildungen und Trainings für Elternvertreter/innen, Schülervertreter/innen  und ehrenamtlichen Elternlots/innen, der koordinierten Steuerung der ehrenamtlichen Elternlots/innen und des begleitendes Coachings sowie der beratenden Unterstützung von Elternvertreter/innen und ehrenamtlichen  Elternlots/innen bei Konfliktfällen, wurden in erster Linie Schulen freiwillig und  ehrenamtlich tätigen Personen (wie z.B. ehrenamtliche Elternlotsen)  sowie Eltern- und   Schülervertreter/innen in ihrer Handlungskompetenz gestärkt.