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27.04.2009 - Presseerklärung
PRO ETHIK BLEIBT – JETZT MUSS DER SENAT KONSEQUENZEN ZIEHEN

Der Sprecher des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB), Safter Çınar, begrüßte das Ergebnis der Volksabstimmung.

 „Damit ist weiterhin gewährleistet, dass die Berliner Schule den gemeinsamen, respektvollen Austausch von Schüler_innen unterschiedlicher kultureller, religiöser und ethnischer Herkunft fördert“, sagte Çınar.

 Der TBB-Sprecher forderte den Senat auf, den Religionsunterricht, der weiterhin in öffentlichen Schulen stattfinden wird, genau so zu kontrollieren wie einen Unterricht im Rahmen eines Wahlpflichtfachmodells, um zu gewährleisten, dass sie die Regeln beachten und den Kontrollen genügen, die auch bei der Erteilung von Religionsunterricht als ordentlichem Lehrfach gelten würden. Hierzu gehörten auch strengere Maßstäbe an die theologische und pädagogische Kompetenz der Lehrkräfte.

 "Das die Kirchen ein Wahlpflichtfach Religion gewollten haben, dürften sie keine Einwände gegen diese Maßstäbe haben,“ so Çınar weiter.

 Çınar wiederholte auch die Forderung an die Senatsbildungsverwaltung, den vom TBB 1998 unterbreiteten Vorschlag der Einführung eines freiwilligen Faches „Islamkunde“ wieder aufzunehmen.