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20.02.2004 - Presseerklärung
ZUWANDERUNG UND JUGENDDELIQUENT - TBB UNTERSTÜTZT ANSATZ DES INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN

Postiv äußerte sich der TBB zu den Positionen des Berliner Integrations- und Migrationsbeauftragten, Piening, die er auf einer PK am heutigen Freitag vorgestellt hat.

Der Sprecher des TBB, Safter Çinar, unterstrich ein wichtiges Ergebnis der vorgelegten Studie: Von 1991 bis 2003 ging in der Altersgruppe der 8 bis 21-jährigen die Zahl der Tatverdächtigen sowohl bei Deutschen, als auch bei Nichtdeutschen zurück.

Unterstützt durch zwei Untersuchungen von Dr. Frank Gesemann und Sabine Behn (beide von der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin), legte Piening dar, dass in der Diskussion um die sogenannten Problemkieze fast ausschließlich auf den Migrationsaspekt abgestellt wird.

"Wir begrüßen, dass Herr Piening eine Gegenposition zur den einseitigen Äußerungen aus der Politik bezogen hat", sagte Çinar. Die Bildungssituation, soziale und ökonomische Lage sowie milieuspezifische Faktoren würden in der allgemeinen Diskussion ausgeblendet.

"Wir haben es vor allem mit einer ökonomischen und sozialen Verarmung zu tun, die Teilweise durch den Migrationshintergrund (z.B. ein überkommenes Ehrverständnis) verstärkt werden", so der TBB-Sprecher weiter. Nötig seien keine Stigmatisierung und einseitige Schulzuweisungen, sondern gezielte Integrationsangebote.

Hierzu zählte Çinar eine verstärkte Einbindung der Migrantenorganisationen in die Sozial- und Bildungsarbeit der Quartiermanagements in den Kiezen.

 
     
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