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23.01.2006 - Presseerklärung
Deutsch auf dem Schulhof BERLINER TÜRKEN ÜBER VERBOTPLÄNE EMPÖRT

Die Berliner Türken haben auf die Pläne des Bildungssenators, Klaus Böger, andere Sprachen als Deutsch auf dem Schulhof zu verbieten, mit Empörung und Entrüstung reagiert, und auf Schärfste verurteilt.

In einer Stellungnahme des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg forderte die Sprecherin des TBB, Eren Ünsal, den Schulsenator auf, Abstand von diesen Plänen zu nehmen. “Niemand, auch der Schulsenator oder ein/e Schulleiter/in darf eine Sprache verbieten! Es sei auch nicht nachvollziehbar, welches pädagogisches Ziel diese Massnahme verfolge, so Ünsal. “Uns ist sicherlich bewußt, dass das Erlernen und Praktizieren der deutschen Sprache sehr wichtig ist, aber mit Verboten wird man das Gegenteil erreichen”, so Ünsal weiter.

Mit solchen Verboten bediene man ungewollt bestimmte Ressentiments in der Mehrheitsbevölkerung und trage sicherlich nicht zum friedlichen Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen bei, so der TBB.

Der TBB forderte den Koalitionspartner auf, dieses Thema in die Koalitionsrunde einzubringen und seinen Einfluss geltend zu machen.

Dass über die Köpfe der Betroffenen hinweg Politik gemacht werde, habe den TBB noch mehr empört, zumal der Schulsenator bei solchen Entscheidungen in der Regel die Migrantenverbände in seine Planungen bisher miteinbezogen hatte.

Der TBB sei gerne bereit, über die Problematik zu sprechen und Vorschläge hierzu zu machen.

 
     
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