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06.02.2017 - Presseerklärung
Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) gedenkt Hatun Sürücü

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) gedenkt Hatun Sürücü

Hatun Sürücü wurde am 7. Februar 2005 mit 23 Jahren im Berliner Bezirk Tempelhof von ihrem jüngeren Bruder im Auftrag der Familie kaltblütig hingerichtet, weil sie ein selbstbestimmtes und freies Leben führen wollte.

Anlässlich ihres 12. Todestages erklärte der TBB:
„Der Name Hatun Sürücü steht für die Bestrebung einer Frau für ein selbstbestimmtes Leben. Hatun Sürücü hat dafür mit ihrem Leben bezahlen müssen“, erklärte Ayşe Demir, Vorstandssprecherin des TBB.

Gewalt gegen Frauen sei weiterhin weltweit die häufigste Menschenrechtsverletzung. Und diese Form der Menschenrechtsverletzung geschiehe auch in Deutschland täglich. „Es kann nicht hingenommen werden, dass Gewalt an Frauen in der Öffentlichkeit erst dann diskutiert wird, wenn es tödlich oder drastisch für die betroffene Frau endet“, so Demir weiter.

Die bestehenden Angebote zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen müssten ausgeweitet sowie finanziell abgesichert und besser bekannt gemacht werden.

„Zwingend ist insbesondere die Ächtung von diskriminierenden Wertevorstellungen und mehr Aufklärung über das Selbstbestimmungsrecht der Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen“, sagte Demir abschließend.