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03.10.2015 - Presseerklärung
Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg hat scharfe Kritik an Bundesinnenminister de Maizière geübt

„Fast tagtäglich kommt es zu Angriffen auf Flüchtlingsheime. Doch anstatt diese Angriffe zu verurteilen, stigmatisiert Herr de Maizière  Flüchtlinge, indem er behauptet, sie würden Ärger machen und sich prügeln`“, heißt es in der Erklärung des TBB.

Solche pauschalierenden und diffamierenden Aussagen würden nur dem friedlichen Zusammenleben schaden und die Ablehnung gegenüber Flüchtlingen verstärken.

„Während die Bürger*innen ihre Offenheit gegenüber Flüchtlingen mit zahlreichen Willkommensaktionen zeigten, hat Bundesinnenminister seine ausgrenzende Strategie weiterverfolgt und eine gravierende Verschärfung des Asylgesetztes in die Wege geleitet“, so der TBB weiter.

Statt sich seiner eigentlichen Aufgabe – für Schutz und Sicherheit aller Menschen in unserem Lande – zu widmen, heize der Bundesinnenminister die Stimmung weiter an, in dem er sich abwertend über Flüchtlinge äußert, so der TBB.

„Die Frage sei erlaubt, ob Herr de Maizière der richtige Bundesinneninnenminister in der aktuellen Situation ist. Diese Politik auf dem Rücken der Schwächsten in der Gesellschaft ist unerträglich und zutiefst beschämend für eines der reichsten Länder der Welt“, heißt es in der TBB-Erklärung abschließend.