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04.02.2015 - Presseerklärung
TBB stellt Strafanzeige gegen Hassprediger Abdel Moez al-Eila

Berlin, 03.02.2015

Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) stellt Strafanzeige gegen Hassprediger Abdel Moez al-Eila

Ayşe Demir, Vorstandsprecherin des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg hat heute eine Strafanzeige gegen den Prediger der Al-Nur-Moschee Abdel Moez al-Eila, Strafantrag wegen des Verdachts der Beleidigung (§ 185 StGB), der Volksverhetzung (§ 130 StGB), des Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten (§ 111 StGB) und wegen aller in Betracht kommenden Delikte gestellt.

Abdel Moez al-Eila hatte in einer Predigt in der Al-Nur-Moschee unter anderem gesagt, dass eine Frau ohne die Erlaubnis des Ehemannes nicht das Haus verlassen und arbeiten darf.

„Bei diesen Aussagen handelt es sich um eine alle Frauen herabwürdigende finstere Ideologie, die geächtet, gestoppt und betraft werden sollte, “ so Ayşe Demir.

Diese Äußerungen von Abdel Moez al-Eila seien ein Verstoß gegen § 130 StGB (Volksverhetzung) vor, so Ayşe Demir. Es werde zum Hass gegen Frauen aufgestachelt.

„Die Äußerung von al-Eila, dass die Frauen dem Ehemann unter keinen Umständen den Sex verweigern dürfen, stellt eine öffentliche Aufforderung zu Straftaten, hier: Vergewaltigung, dar, “ so Demir.

Frauen würde jegliches Selbstbestimmungsrecht, sei es gesellschaftlich oder sexuell, abgesprochen. Dieses Straftaten seien Offizialdelikte. Beim TBB stieße es auf Unverständnis, warum die Staatsanwaltschaft noch keine Ermittlungen wegen Volksverhetzung und anderer Delikte eingeleitet habe, so Demir abschließend.