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17.11.2010 - Presseerklärung
So nicht, Herr Körting!

„Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plötzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man glaube ich schon mal gucken, dass man die Behörden unterrichtet, was da los ist.“ Berlins Innensenator Dr. Ehrhart Körting in der RBB-Abendschau am 17.11.2010


Mit Empörung und Verwunderung reagierte der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) auf das Interview von Innensenator Körting in der Abendschau vom 17.11.2010.

"Es ist inakzeptabel, dass ein Innenminister zur Denunziation aufruft", sagte der Sprecher des TBB, Safter Çınar.

Alle Menschen hätten das höchste Interesse, dass Terror verhindert wird, aber dies könne die Äußerungen des Innensenators in keinster Weise rechtfertigen. Der Innensenator scheine auch vergessen zu haben, dass beispielweise der Anführer der sog. Sauerlandgruppe ein gebürtiger Deutscher ist (Fritz Gelowicz).

Angesichts der unstrittigen Verdienste von Dr. Körting wolle der TBB nicht so weit gehen, den Rücktritt von Dr. Körting zu fordern, doch müsse er diese Aussage umgehend zurücknehmen.

"Das ist für uns eine Sache der ganzen Landesregierung, deshalb ist auch der Regierende Bürgermeister Wowereit gefordert, seinen Innensenator zu Räson zu rufen", sagte Çınar abschließend.