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17.06.2019 - Presseerklärung
Antidiskriminierungsbeauftragte Saraya Gomis gewürdigt - Senatsbildungsverwaltung zur Aufklärung aufgefordert

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©TBB: Saraya Gomis (li), Prof. Dr. Zülfukar Çetın

Mit großer Sorge haben wir erfahren, dass die Antidiskriminierungsbeauftragte der Senatsverwaltung für Bildung, Saraya Gomis, nicht mehr auf die Stelle bewerben und somit ab Januar 2020 aufhören wird.

Frau Gomis hat in ihrer verhältnismäßig kurzen Amtszeit trotz der oftmals Bagatellisierung ihrer Erfahrungen sowie trotz rassistischer Anfeindungen viel bewegen können. In den Schulen leistete sie eine Pionierarbeit, ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Antidiskriminierungsberatungsstellen und zivilgesellschaftlichen Akteuren war vorbildlich. Wir befürchten, dass sie in der Senatsbildungsverwaltung die notwendige Rückendeckung nicht bekommen hat.

Es war ein Zufall, dass Frau Gomis am 15. Juni 2019 von der Türkischen Gemeinde Deutschlands auf ihrem Bundeskongress für ihre unermüdliche Arbeit gegen Diskriminierung und Ausgrenzung im Bildungsbereich ausgezeichnet wurde. Vorstandssprecher des TBB Prof. Dr. Zülfukar Çetin in seiner Laudatio: “Ich bin davon überzeugt, dass Saraya Gomis ihr leidenschaftliches Engagement gegen jegliche Form des Rassismus und der Diskriminierung auch ohne die Berliner Senatsbildungsverwaltung fortführen, sich weiter gegen Ungerechtigkeiten stellen wird. In diesem Sinne möchte ich ihr hier unsere Solidarität, Bewunderung, Respekt und Anerkennung zum Ausdruck bringen. Ich wünsche Saraya Gomis viel Kraft, Mut und Leidenschaft für die weiteren Aktivitäten und hoffe auf weitere solidarische Zusammenarbeit.“

Gerade in einer Zeit, wo bald ein Landesantidiskriminierungsgesetz in Kraft treten wird, ist dieser Weggang umso bedauerlicher.

Der TBB fordert die Senatsbildungsverwaltung auf, die Gründe, die zur Resignation von Frau Gomis geführt haben, mit der Öffentlichkeit transparent zu kommunizieren. Der TBB erwartet darüber hinaus, dass die Position der Antidiskriminierungsbeauftragten bei der Senatsbildungsverwaltung nicht nur materiell gestärkt, sondern auch mit Kompetenzen und Befugnissen ausgestattet wird. Nur so kann eine effektive Antidiskriminierungsarbeit im Bildungsbereich geleistet werden.

 
     

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